Kirsti Järvinen, auf in den Kampf gegen Kopflaus!

Kirsti Järvinen stammt aus Finnland, ist Mutter von 2 Kindern und Designerin. Nachdem Ihre Kinder mehrmals mit Kopfläusen aus der Schule kamen hat Sie eine revolutionäre Erfindung gemacht: den BUG BAG.

Sie wollte nicht länger teuere und aggreßive Shampoos verwenden. Es sollte verhindert werden, daß die Läuse von Kind zu Kind übertragen wurden. So entstand die Idee für dieses Antiläusezeltchen.

Ganz allein hat Sie ihren Betrieb, Kirsti Järvinen Design, aufgebaut.
Gleich 16 Firmen sorgen nun dafür, daß ihre ursprüngliche Idee jeden Tag wieder Wirklichkeit wird. Einkauf, Verkauf, Verpackung und Versand, alles wird von ihr persönlich gemanagt. Jeder BUG BAG ist prompt lieferbar. Service und Garantie sind selbstverständlich.

Die Website www.bugbag.nl ist der wichtigste Verkaufskanal für den BUG BAG. Mittlerweile kann man den BUG BAG auch in 70 Geschäften kaufen. Vom Apotheker bis zum Kindergeschäft.

Vor kurzem hat Kirsti Järvinen Design nun die KLAK!-multifunktionale Garderobe, als nächsten Schritt im Kampf gegen Kopfläuse vorgestellt. Die KLAK! ist ein durchdachtes System für mehr Hygiene im Flur. Mit 20 cm Zwischenraumkönnen 10 Kinderjacke mit oder ohne BUG BAG auf 1 Meter aufgehängt werden.

So hat es angefangen!

ANP 183-(649515), AMSTERDAM BUGBAG GEGEN LAUS

Mutter entwirft Läusezeltchen gegen "Schullaus"
© Abdruck des Artikels mit Genehmigung von ANP

AMSTERDAM (ANP) - Revolutionär wird die Erfindug von Mutter und Designerin K. Järvinen aus Amsterdam genannt. Sie entwarf eine Art Cape oder auch Läusezeltchen, das Kinder in der Schule über ihre Jacke hängen können, um die Verbreitung von Kopfläusen einzudämmen. "Der erste Einsatz der Zeltchen war ein großer Erfolg", versichert Schuldirektorin I. Harmse. Vor allem in den niederländischen Basißchulen ist die Kopflaus ein hartnäckiges Problem.

Manche Schulen kriegen ihre Klaßen einfach nicht läusefrei. So auch die Amsterdamer Schule für Erziehung und Unterricht (ASVO). "Wir haben eine Menge Dinge ausprobiert. Sogar eine spezielle Garderobe haben wir entwickelt, um die Läuseplage zu bekämpfen. Auch mit Plastiksäcken haben wir es probiert, aber die Kopflaus kam hartnäckig wieder", erzählt Frau Harmse van de ASVO. Eine der Mütter ihrer Schüler, Designerin Järvinen, hat damals den sogenannten BugBag entworfen. "Der BugBag hängt über der Jacke, wird oben hermetisch bgeschloßen und bleibt unten offen, damit eine naße Jacke doch trocknen kann." Der BugBag sorgt dafür, daß für die Läuse der Weg über die Garderobe zu anderen Jacken definitiv abgeschnitten ist. Denn Läuse kriechen über die Garderobe in andere Jacken und kommen so in neue Familien.

Laut Schuldirektorin Harmse war die Plage an ihrer Schule nach Einsatz des BugBag innerhalb weniger Wochen vorbei. Natürlich werden die Kinder noch stets kontrolliert. Dazu hat die ASVO - verglichen mit der Zahl der "Lesemütter" - eine sehr große Anzahl "Läusemütter" und "Läuseväter" zur Verfügung. Die Amsterdamer Gesundheitsbehörde empfiehlt den BugBag mittlerweile als probates Mittel im Kampf gegen Kopfläuse an Schulen.

Selbst sagt Järvinen, daß sie innerhalb von 10 Tagen ca. 300 Anrufe empfangen hat von Eltern, die bei ihr einen Läusesack bestellen. Mittlerweile hat sie für die Schutzhülle Patent angefragt.